27
Nov
10

Da bleibt mir glatt die Luft weg oder da muss man ja krank werden …

Heute bekomme ich Post von meiner Krankenversicherung. Ich habe lange überlegt, ob ich diese hier namentlich erwähnen soll, würde ich nämlich schon ganz gerne. Aber, es soll ja ein sachlicher Bericht werden, naja zumindest größtenteils ;-)

Nun, nachdem ja noch eine Antwort ausstand auf eine Frage zu einer Arztrechnung, dachte ich zunächst “Ach nee, doch so schnell …”

Dazu muss ich ganz kurz drauf eingehen, damit man diesen Gedanken auch verstehen kann:

06.10.2010:
Nach telefonischem Erstkontakt eine Arztrechnung per Fax an die PKV geschickt mit der Bitte um Überprüfung, ob diese in Bezug auf die Sachkosten so richtig ausgestellt ist.

12.10.2010:
Telefonisch nochmals nachgefragt mit dem Ergebnis, der Vorgang wäre in der Fachabteilung und es dauert noch. Ein dezenter Hinweis meinerseits, dass ich gerne das Zahlungsziel einhalten würde, sollte die Angelegenheit eigentlich etwas beschleunigen …

19.10.2010:
Nochmal angerufen, weil immer noch keine Rückinfo zu meinem Anliegen da war. Gleiche Aussage: ist in der Fachabteilung …

Nun ja, als Verfechterin einer guten Zahlungsmoral, habe ich die Rechnung überwiesen und mich bei der Krankenversicherung mal per Beschwerde über die Homepage gemeldet und den Sachverhalt nochmals angesprochen und meine damit verbundene Unzufriedenheit kund getan …

Es dauerte nicht lange, ein paar Tage später war Post im Briefkasten. Aber leider nicht die erhoffte Antwort auf mein Anliegen sondern lediglich eine Bestätigung, dass meine Beschwerde eingegangen ist, es leid tut und ich in ein paar Tagen hören werde …

26.11.2010:

Man glaubt es nicht, bis heute habe ich immer noch keine Antwort und mittlerweile glaube ich auch nicht mehr daran, dass ich zu meinem Anliegen irgendwann noch was hören werde …

Soviel zum Service meiner PKV, nun aber zurück zur Post von heute. Wie gesagt, das was ich erwartet hatte, war dann nicht enthalten, sondern eine fette, fette Beitragserhöhung zum Januar 2011.

Ok, ging ja durch die Presse:

- Rösslers Gesundheitsreform,
- alles wird teurer,
- die Gesetzlichen erhöhen schließlich auch von 14,9 % auf 15,5 %
(und diese Erhöhung muss jeder selbst tragen, also nix mit halbe/halbe),
- die böse Pharmaindustrie,
-blablabla …

Doch das hat mich dann wirklich aus den Schuhen gehaun – zum einen wird einfach die Selbstbeteiligung erhöht – charmanterweise mit der Begründung, dass die Beitragserhöhung deshalb “nur” 24,78 % ausmacht.

Ich wiederhole und man ziehe sich den Prozentsatz rein:

 

24,78 % !!!


Da beschwere sich mal einer, der gesetzlich krankenversichert ist über die kommende Beitragserhöhung, da lache ich mich ja schlapp.

Leider gehöre ich zu den Menschen, die aus vergangenen, sehr guten Verdienstjahren heraus in die Private gewechselt sind, weil unser gesetzliches Gesundheitssystem immer mieser wird (großer Fehler!).
Das geht schon alles, so lange die Kohle entsprechend reinkommt und ein Arbeitgeber da ist, der auch noch die Hälfte davon übernimmt.

Wie das Leben aber so spielt, nichts bleibt für die Ewigkeit wie es gerade ist bzw. oft genug entwickeln sich die Dinge anders als geplant und gehofft. So also musste ich von einem einigermaßen guten Tarif in den Basistarif wechseln, weil ich als Selbständige das ganze ja auch irgendwie finanzieren können muss.

Da sitze ich also nun mit meiner Beitragserhöhung von 24,78 % + Erhöhung der Selbstbeteilung um 50 Euro und ich kann noch nicht mal sagen, dass wenigstens der Service stimmt.

Sorry, aber wer bitte fühlt sich da nicht verarscht – ich jedenfalls könnte abkotzen und das die ganze Nacht.

Soviel also zum Slogan “Gesundheit bewegt uns” – da bewegt sich gar nix, außer die Monatsbeiträge und das ziemlich satt. Schön, dass die Privaten dank Rössler und Co. gute Argumente in die Hände gelegt bekommen haben, mal so richtig zuzulangen und sich die Oberbosse und deren Lakeien die Säckel im nächsten Jahr endlich wieder ordentlich füllen können.

Mein Fazit zu der ganzen Sache und mein Rat an alle, die sich mit dem Thema, in die Private zu wechseln, auseinandersetzen:

“Finger weg von den Privaten” – wer etwas bessere Leistungen über die gesetzliche Krankenversicherung hinaus haben möchte, kann sich ja nach einer Zusatzversicherung umschauen. Wenn ich könnte, würde ich sofort den ganzen Scheiß kündigen, aber nee, ich häng’ ja fest.

Ich gehe jetzt ins Bett und träume von besseren Zeiten …

… und ja ich weiß, es gibt Menschen, die haben weit schlimmere Probleme

07
Sep
10

Just married, kein MPS und auch noch schlechte Nachrichten

Vergangenes Wochenende hatte es in sich:

Seit Jahresbeginn waren wir eingeladen zur Hochzeitsfeier von Andrea & Olli. Wochenlang das Gesprächsthema Nummer eins. Unglaublich, an was da alles gedacht werden muss und ganz sicherlich habe ich als relativ aussenstehende Nachbarin sogar nur einen Bruchteil dessen mitbekommen, was so alles abging.

Letzten Freitag war es nun endlich soweit, die beiden gaben sich das JA-Wort und eine wirklich strahlende und überwältigte Braut hat das Standesamt verlassen. Ein schickes Kleid hatte sie an, selten genug, dass mir von den Hochzeitskleidern, die ich schon gesehen habe, eines so gut gefiel. Der Bräutigam – naja, Anzug halt. Ich finde Männer bei der Hochzeit sind da ja nix besonderes. Aber auch er glücklich strahlend …

Am Samstag gab es dann Party für Freunde, gute Bekannte und eben Nachbarn :-)
Ja, der Pirat und ich waren auch dabei. Nicht ganz so traditionell, wie es normalerweise üblich ist. Die Braut hat ihre Gäste im Brautkleid empfangen, nach dem Essen und dem Eröffnen der Tanzfläche hat sich das frisch vermählte Paar in “Fühl-Dich-Wohl-Klamotten” geschmissen. Alles war recht locker – Party eben.

Was ich für mich von dieser Hochzeitsfeier mitgenommen habe:
Ramazotti scheint hier Nahrungsmittel zu sein, so wie in Bayern das Bier :-)

Ganz tapfer war der Pirat – ein Party-Muffel wie er ist hat er bis zum Schluss durchgehalten. Wohl immer wieder mit den Gedanken in Hamburg – dort wäre er sicherlich lieber gewesen.

Mir hat es ganz gut gefallen. Das Essen war oberlecker, ein schönes Bild wurde von uns gemacht fürs Gästebuch (mal sehen, dass wir das auch für uns ergattern können), den Leuten beim Ramazotti “kübeln” und der tanzwütigen Meute zuzusehen war nett. Mir selber war nicht nach Alkohol – deshalb hab ich mich damit begnügt den Piraten damit zu versorgen. Ein Trost war es aber nicht wirklich, denn Ramazotti kann man schlecht mit heißem Met vergleichen ;-)

Leider sind meine Gedanken anfangs immer wieder etwas abgeschweift in Richtung alte Heimat, nachdem mich eine traurige SMS von meiner lieben Carmen erreicht hat. Ihr Papi ist schwer krank und da heißt es jetzt Daumen drücken, dass das ganz glimpflich ausgeht. Ich habe noch keine Nachricht erhalten – ich glaube ich rufe morgen mal an, wie alles verlaufen ist.

17
Aug
10

Unsere kleinen Räuber schon 1 Jahr alt

Wie schnell die Zeit dahinfliegt – heute haben unsere “Kleinen” Geburtstag. Ein Jahr sind sie nun schon alt und wenn man das mal in Katzenjahre umrechnet, sind sie ja eigentlich schon richtige Teenager, was wir auch täglich erleben dürfen :-)

Die zwei Jungs fetzen durch unsere Wohnung und haben schon so manch lieb gewonnenes Einrichtungsstück in tausend Scherben zerspringen lassen. Oh, ich mag gar nicht daran denken. Egal ob es es sich um eine schöne Tasse handelt oder um ein handgefertigtes Dekoteil aus Ton, was auch immer dem Umtrieb der beiden zum Opfer fiel hat mir immer sehr viel bedeutet und entsprechend sauer war ich auf die zwei. Meist dauert es aber nicht lange und sie schleichen dann um mich und schleimen sich so richtig schön ein ;-)

Im Frühjahr sind der Pirat und ich an einem Blumenladen vorbeigekommen, die wunderschön bepflanzte Schalen mit Steingarten-Pflanzen anboten.  Hat schick ausgesehen und ich dachte doch im Traum nicht daran, dass die Katzen-Rabauken nicht nur Freude am Ausgraben haben sondern auch das Grünzeug ziemlich lecker fanden. So hat es also nicht lange gedauert, bis in der Schale nur noch jämmerliche Wurzelballen enthalten waren, die man auch noch prima durch das ganze Wohnzimmer schleifen konnte …
Gestern habe ich den ganzen Mist genommen und weggeworfen, denn jeglicher Versuch die Katzen von dem Teil fernzuhalten bzw. die Blumen wieder aufzupäppeln ist fehlgeschlagen.

Was die beiden ziemlich gut können: Fliegen fangen!
Man muss aber schon auf der Hut sein, wenn sie denn dann mal solchen Fliegern nachjagen, da gibt es dann keine Rücksicht mehr auf nichts. So manches mal saß ich dann schon mit eingezogenem Genick auf meinem Sofa und habe darauf gewartet, dass mir eine Katze ins Genick springt, nur weil sich so eine doofe Mücke auf meinen Kopf verirrt …

Den Vorteil darf man aber auch nicht ganz außen vor lassen – wir haben so gut wie keine Mücken in der Wohnung. Lediglich die großen, fetten Schmeißfliegen werden uns liebevoll auf dem Sofa bzw. Schreibtisch präsentiert. Auch eine Art zu sagen: Ich hab Dich lieb :-)

Der Balkon ist zur Zeit der Lieblingsplatz von beiden. Am besten ist es wohl, wenn es Abend bzw. Nacht wird. Da kommt nämlich so allerlei Getier zum Vorschein und das mögen die zwei naturgemäßt ziemlich dolle.

Schön ist es, wenn der Pirat und ich über ein paar Tage weg waren und wieder nach Hause kommen. Da zeigen die zwei uns ziemlich heftig, dass sie sich freuen, dass wir wieder da sind und ein jeder holt sich die versäumten Schmuseeinheiten in doppelter und dreifacher Form.

Schön ist auch unser abendliches Ritual: Klick, Laptop zu und schon stehen beide da wie eine Eins. Dann gehts ab in die Küche, für beide fällt eine kleine Portion Leckerli ab und dann legen sich die zwei Räuber ins Wohnzimmer und schlafen bis zum nächsten Morgen.

Alles in allem sind die zwei eigentlich ganz lieb und süss, auch wenn es hin und wieder Momente gibt, an denen ich beide ohne zu zögern weggeben würde. Aber diese Momente werden ja immer seltener und ansonsten bereiten sie uns viel Freude und wir sind froh, dass die beiden bei uns sind.

Happy Birthday!

21
Jun
10

21.06.2010

Wird es jetzt Sommer?

16
Jun
10

16.06.2010

Wie bringt man einer Katze bei, dass eine Tomate kein Ball zum Spielen ist?

15
Jun
10

15.06.2010

Wieso glauben Fahrradfahrer eigentlich, dass Verkehrsregeln für sie nicht gelten?

28
Mai
10

Herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit!

Der roten Zora und dem Hellebarde gratulieren wir an dieser Stelle recht herzlich zur Vermählung.

Aus der Ferne werden wir warme Luft in Richtung Norddeutschland fächeln und auch ein paar Sonnenstrahlen geben wir zu diesem Anlass gerne ab :-)

Wir wünschen euch beiden

Alles Gute für die gemeinsame Zukunft!
Jeden Tag ein Lächeln für den anderen!
Gegenseitiges Verständnis und Respekt!
Viele, viele, viele glückliche Stunden
und für den heutigen Tag ein bomben Fest!


Es grüßen aus der Ferne,

des Piraten Sonnenschein und der Pirat selbst

:-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-)




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