Archiv für 7. September 2010

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Just married, kein MPS und auch noch schlechte Nachrichten

Vergangenes Wochenende hatte es in sich:

Seit Jahresbeginn waren wir eingeladen zur Hochzeitsfeier von Andrea & Olli. Wochenlang das Gesprächsthema Nummer eins. Unglaublich, an was da alles gedacht werden muss und ganz sicherlich habe ich als relativ aussenstehende Nachbarin sogar nur einen Bruchteil dessen mitbekommen, was so alles abging.

Letzten Freitag war es nun endlich soweit, die beiden gaben sich das JA-Wort und eine wirklich strahlende und überwältigte Braut hat das Standesamt verlassen. Ein schickes Kleid hatte sie an, selten genug, dass mir von den Hochzeitskleidern, die ich schon gesehen habe, eines so gut gefiel. Der Bräutigam – naja, Anzug halt. Ich finde Männer bei der Hochzeit sind da ja nix besonderes. Aber auch er glücklich strahlend …

Am Samstag gab es dann Party für Freunde, gute Bekannte und eben Nachbarn :-)
Ja, der Pirat und ich waren auch dabei. Nicht ganz so traditionell, wie es normalerweise üblich ist. Die Braut hat ihre Gäste im Brautkleid empfangen, nach dem Essen und dem Eröffnen der Tanzfläche hat sich das frisch vermählte Paar in “Fühl-Dich-Wohl-Klamotten” geschmissen. Alles war recht locker – Party eben.

Was ich für mich von dieser Hochzeitsfeier mitgenommen habe:
Ramazotti scheint hier Nahrungsmittel zu sein, so wie in Bayern das Bier :-)

Ganz tapfer war der Pirat – ein Party-Muffel wie er ist hat er bis zum Schluss durchgehalten. Wohl immer wieder mit den Gedanken in Hamburg – dort wäre er sicherlich lieber gewesen.

Mir hat es ganz gut gefallen. Das Essen war oberlecker, ein schönes Bild wurde von uns gemacht fürs Gästebuch (mal sehen, dass wir das auch für uns ergattern können), den Leuten beim Ramazotti “kübeln” und der tanzwütigen Meute zuzusehen war nett. Mir selber war nicht nach Alkohol – deshalb hab ich mich damit begnügt den Piraten damit zu versorgen. Ein Trost war es aber nicht wirklich, denn Ramazotti kann man schlecht mit heißem Met vergleichen ;-)

Leider sind meine Gedanken anfangs immer wieder etwas abgeschweift in Richtung alte Heimat, nachdem mich eine traurige SMS von meiner lieben Carmen erreicht hat. Ihr Papi ist schwer krank und da heißt es jetzt Daumen drücken, dass das ganz glimpflich ausgeht. Ich habe noch keine Nachricht erhalten – ich glaube ich rufe morgen mal an, wie alles verlaufen ist.




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